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Poulet, Georges: Metamorphosen des Kreises in der Dichtung

Dies ist ein second-hand Artikel

  Poulet, Georges: Metamorphosen des Kreises in der Dichtung.
  Preis: 2,95 €

Gebraucht, Guter Zustand,
Paperback, 450 S.
Ullstein Verlag, 1985
ISBN: 3-548-35214-6
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Frankreich; Epoche: Gegenwart
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 2254

Vorwort:
Keine Form ist so >vollendet< wie der Kreis; auch hat keine Form mehr Bestand. Der Kreis, den Euklid beschreibt, und der Kreis, den die moderne Mathematik verwendet, gleichen sich nicht nur, sondern sie sind identisch. Das Zifferblatt der Uhren und das Glücksrad überdauern die Zeit unversehrt, ohne von den Wechselfällen, die sie registrieren oder bestimmen, verändert zu werden. Will sich der Geist die Ausdehnung vorstellen, so läßt er stets eine gleiche Kurve um ein gleiches Zentrum kreisen. Ungeachtet des Durchmessers haben sich die Menschen immer desselben Zirkels bedient.
Die Form des Kreises ist also die dauerhafteste jener Formen, die uns eine Vorstellung von unserem geistigen und realen Standort gestatten; dank ihr können wir das, was uns umgibt, und das, womit wir uns umgeben, einordnen. Die Einfachheit, die Vollkommenheit und die ständig universelle Verwendung machen aus ihr die erste jener bevorzugten Formen, die sich im Hintergrund aller Anschauungen wiederfinden und die allen Geistern als Strukturprinzip dienen. Der Kunsthistoriker Focillon bemerkte hierzu: »Diese Formen, bestimmt mit kräftiger Klarheit und wie in hartes Material geprägt, durchziehen die Zeit, ohne von ihr berührt zu werden.« Und er fügte bei: »Wandelbar ist die Art, wie sie von den Generationen, die einen verschiedenen Inhalt hineinlegen, interpretiert werden.«
Unter >Metamorphosen des Kreises< sind also hier nicht die Metamorphosen einer definitionsgemäß unwandelbaren Form zu verstehen, sondern die Bedeutungsänderungen, welche diese Form im menschlichen Geist stets neu erfährt. Diese Bedeutungsänderungen fallen zusammen mit dem Wandel der Vorstellungen der Menschen von ihrem Innersten, nämlich ihrem Verhältnis zum Drinnen und Draußen, dem Bewußtsein von Raum und Zeit. Einige dieser parallel verlaufenden Metamorphosen nachzuzeichnen ist der Gegenstand dieses Buches. Ein Buch, das ohne Zweifel more geometrico geschrieben wurde, doch nach einer ganz subjektiven Geometrie.

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Einleitung
I Die Renaissance
II Das Barockzeitalter
III Pascal
IV Das 18. Jahrhundert
V Rousseau
VI Die Romantik
VII Lamartine
VIII Balzac
IX Vigny
X Nerval
XI Edgar Allan Poe
XII Amiel
XIII Flaubert
XIV Baudelaire
XV Mallarmés »Prosa«
XVI Henry James
XVII Claudel
XVIII Drei Dichter:
1. Rilke
2. T.S. Eliot
3. Jorge Guillén
Anmerkungen

Zustandsbeschreibung:
OBr., Seiten leicht gebräunt, Schnitt leicht fleckig, ansonsten gute Erhaltung.

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