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Lunatscharski, Anatoli W.: Faust und die Stadt. Ein Lesedrama

Dies ist ein second-hand Artikel

  Lunatscharski, Anatoli W.: Faust und die Stadt. Ein Lesedrama. Mit Essays zur Faustproblematik
  Preis: 5,95 €

Gebraucht, Befriedigender Zustand,
Paperback, 246 S.
Röderberg, 1973
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Russland; Epoche: Vorkriegszeit
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 3090

Auszug aus dem Vorwort:
Lunatscharskis Lesedrama Faust und die Stadt ist der erste Versuch, ein neues sozialistisches Faustmodell auf der Grundlage der revolutionären Erfahrungen der russischen Arbeiterbewegung in der Periode der bürgerlich-demokratischen Revolution und der Vorbereitung der sozialistischen Revolution zu schaffen.
Darin bestehen der einzigartige literaturgeschichtliche Wert und auch die aktuelle Bedeutung des Stückes für uns heute.
1906 begonnen und 1916 abgeschlossen, spiegelt es in einer fiktiven Fortführung der mittelalterlichen Faustfabel Goethes einige wesentliche Erfahrungen wider, die die russische Arbeiterklasse bei der Vorbereitung der Revolution machte und die ein Jahr nach Abschluß des Manuskriptes in der Oktoberrevolution eine historisch konkrete Bestätigung fand.
Zeitgenossen, die das Drama nach der Revolution erstmals lasen, hielten es sogar für ein Stück über die Oktoberrevolution.
Lunatscharski mußte daher 1918 im Vorwort zur ersten Buchausgabe des Dramas betonen, daß es 1916 bereits abgeschlossen war.
Anatoli Wassiljewitsch Lunatscharski (1875-1933) ging bei seiner Bearbeitung des Fauststorfes von jener Eigengesetzlichkeit der Faustproblematik aus, auf die Goethe bereits in seinem Brief an Heinrich Meyer vom 20. Juli 1831 hingewiesen hat. Goethe betonte, daß Faust „noch genug Probleme enthält, indem, der Welt- und Menschheitsgeschichte gleich, das zuletzt aufgelöste Problem immer wieder ein neues aufzulösendes darbietet".
Lunatscharski greift als das neu aufzulösende Problem die reale geschichtliche Perspektive von Faustens „höchstem Augenblick" auf: den sich geschichtlich entwickelnden Widerspruch zwischen frühkapitalistischer Landgewinnung und dem humanistischen Ziel „vom freien Volk auf freiem Grund". Bei der Gestaltung dieser Widersprüche zeigt Lunatscharski die sozialgeschichtliche dialektische Auflösung der traditionellen Faustproblematik. Der elitären spätbürgerlichen Faustrezeption wird die Entwicklung eines neuen Faust, des werktätigen Volkes, das in Lunatscharskis künstlerischer Verallgemeinerung die Arbeiterklasse symbolisiert, gegenübergestellt, die das humanistische Vermächtnis von Goethes Faust auf neuer historischer Ebene verwirklicht. [...]

Inhaltsverzeichnis:
Vorbemerkung
- Faust und die Stadt - Deutsch von Eberhard Dieckmann
ESSAYS ZUR FAUSTPROBLEMATIK
- Doktor Faust (1903-1928) - Deutsch von Franz Leschnitzer
- N. Lenau und seine philosophischen Poeme, Kap. I „Faust" (1904) - Deutsch von Ingeborg Schröder
- Berlioz' „Damnation de Faust' (1921) - Deutsch von Franz Leschnitzer
- Die deutsche klassische Literatur Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts (1924-1930) - Deutsch von Ingeborg Schröder
- Faust in der Pose Hamlets (1932) - Deutsch von Franz Leschnitzer
- Goethe als Dramatiker (1932) - Deutsch von Franz Leschnitzer
- Goethe und wir (1932) - Deutsch von Ingeborg Schröder
Anmerkungen
- Ralf Schröder: Lunatscharskis „Faust und die Stadt" und die sozialistische Erneuerung der Fausttradition

Zustandsbeschreibung:
OBr., Einband u. Seiten gebräunt, ansonsten gute Erhaltung.

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