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Haecker, Theodor: Vergil

Dies ist ein second-hand Artikel

  Haecker, Theodor: Vergil. Vater des Abendlandes
  Preis: 7,95 €

Gebraucht, Guter Zustand,
Hardcover, 178 S.
Kösel-Verlag, 1952
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Italien; Epoche: Antike
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 6254

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
- Erstes Kapitel Ecce Poeta!
- Zweites Kapitel Hirten
- Drittes Kapitel Bauern
- Viertes Kapitel Klassische Kunst
- Fünftes Kapitel Führer und Mission
- Sechstes Kapitel Odysseus und Aeneas
- Siebentes Kapitel Fatum
- Achtes Kapitel Tränen
- Neuntes Kapitel Vergil und die Deutschen
- Zehntes Kapitel Anima naturaliter christiana
Epilog

Auszug aus dem Vorwort:
Wir erleben heute in der "Welt des wissenschaftlichen Denkens und Darstellens etwas überaus Merkwürdiges. Während die mathematischen und physikalischen Wissenschaften, die jahrhundertelang recht eigentlich ihre theoretische Aufgabe darin sahen, geschlossene oder doch möglichst geschlossene Systeme dieser Welt zu konstruieren und hinzustellen, heute keine Geschlossenheit irgendeines Systems mehr anerkennen, sondern alles allem offenhalten, den strengen Gesetzesbegriff selber zugunsten der »Statistik« auflösen, den »ordo« als ein letztes geistiges Wesen dieser »Welt«, als das eigentliche Bannwort der Verwirrungen dieser Tage leugnen, aus der Möglichkeit, daß viele unserer sogenannten Naturgesetze nur statistische sind, auf die Fraglichkeit oder gar Unwirklichkeit der Kausalität überhaupt schließen, an Stelle der Kausalität den Zufall sozusagen als Absolutum statuieren, den Zufall, der die Kausalität als - Zufall hat, wahrlich eine verkehrte Welt! - und also hie und da geneigt sind, für den letzten Grund der Dinge überhaupt Willkür und Chaos zu halten, wobei schlechterdings nicht einzusehen ist, wie jemals unter solchem Sein überhaupt ein reiner Gesetzesbegriff entstehen konnte [aber bei dem rapid zur blinden Leidenschaft wachsenden Affekt gegen die Logik verfängt ein so nüchternes Argument nicht mehr] - während also die Naturwissenschaften solche Wege gehen, sehen wir heute die Wissenschaft, die es mit dem Menschen zu tun hat, im Gegenteil weithin bemüht, große und kleine und kleinste geschlossene Menschentypen und Kreise zu entdecken oder vielmehr zu konstituieren und eifersüchtig darüber wachen, daß ja nur das eine mit dem andern nichts zu tun habe; daß es gar nicht so etwas gebe wie den Menschen; daß die Wände, die zwischen ihnen aufgerichtet werden, ja keinen Spalt bekommen oder durchsichtig werden: der Höhlenmensch, der religiöse Mensch, der wissenschaftliche Mensch, der Urmensch, der magische Mensch, der mittelalterliche Mensch, der moderne Mensch, der Mensch dieser oder jener Rasse, dieser oder jener Nationalität und endlos viele mehr sollen Monaden sein, die ja bekanntlich keine Fenster haben! [...]

Zustandsbeschreibung:
OLn. mit OU., dieser leicht eingerissen, Besitzervermerk auf Innendeckel, Seiten l. gebräunt, ansonsten gute Erhaltung.

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