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Zathrueczky, Gyula v.: Der Volksaufstand in Ungarn

Dies ist ein second-hand Artikel

  Zathrueczky, Gyula v.: Der Volksaufstand in Ungarn. Berichte und Zeittafel
  Preis: 2,45 €

Gebraucht, Befriedigender Zustand,
Paperback, 68 S.
Verlag Balduin Pick, 1957
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: sofort

Land: Ungarn; Epoche: Nachkriegszeit
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 18243

Auszug aus der Einleitung:
Als der Moskauer Sender am 6. März 1953 das plötzliche Ableben Stalins bekanntgab, ging eine Welle der Erleichterung durch die Welt: der weltbedrohende, große Tyrann ist nicht mehr am Leben! Die Nachfolger Stalins lockerten die Zügel der politischen Führung.
Das Verhalten der „Trojka" Malenkow, Molotow und Berija stärkte die Hoffnung, daß mit dem Tode des „Roten Zaren" ein neues Kapitel in der Geschichte der Sowjetunion angebrochen sei.
Mit der unbeschränkten Macht eines einzelnen Menschen war es vorbei. Immer häufiger wurde die Ansicht laut, daß es ohne einen Diktator auch keine Diktatur geben könnte, und wirklich milderte sich überall der Terror.
Als dann in den Richtungskämpfen hinter den Kulissen des Kreml der unumschränkte Herr der gefürchteten Polizeigewalt, Berija, gestürzt war, festigte sich die Meinung, daß mit ihm auch die Schreckensherrschaft der NKWD zu Grabe getragen sei.
Die Menschen in der Sowjetunion und die Völker hinter dem Eisernen Vorhang überhaupt fühlten sich von einem Albdruck befreit, und die russischen Schrittsteller tauften die neue Periode „das Tauwetter".
Aber es blieb nicht nur bei der hoffnungspendenden Frühlingstemperatur. Das unveräußerliche Ideengut der Menschheit, der Wille zu Recht und Freiheit, brach mit elementarer Kraft durch.
Das bis dahin Unerhörte geschah: die Bevölkerung Ost-Berlins und der Sowjetzone stand gegen die Sowjetherrschaft und ihre Statthalter auf. Der 17. Juni 1953 zerbrach den Mythos, daß man sich gegen die Macht der Sowjetunion nicht erheben könne.
Der Juni-Aufstand versetzte dem „unbesiegbaren Kommunismus" die erste unheilbare Wunde.
Der Aufstand, der sich wie ein Lauffeuer in der Sowjetzone verbreitete, wurde zwar im Blut erstickt, aber das Ereignis war unwiderruflich: Arbeiter, Studenten und Mitglieder der Volkspolizei hatten der Sowjetmacht die Stirn geboten. [...]

1. Auflage

Zustandsbeschreibung:
OBr., Einband gebräunt, leicht verknickt u. l. berieben, Seiten gebräunt, ansonsten gute Erhaltung. Beiliegend ein Brief aus der Zeit vom Büro Bonner Berichte (Hr. Zurnieden) mit Angaben zur Bestellung des Buchs.

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