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Heusinger von Waldegg, Joachim: Fernand Léger

A.d. Inhalt: Das Sichtbare u. die Konstruktion - Konzeptueller Realismus: das Kontrastprinzip - Kontinuität als Bruch: der 1. Weltkrieg  - Léger und der Konstruktivismus - Literarische Annäherungen (Iwan Goll - Carl Einstein - Siegfried Giedion)   Heusinger von Waldegg, Joachim: Fernand Léger. La Ville
  Preis: 1,95 €

Neubuch,
Paperback, 130 S.
insel taschenbuch, 1995
Ehem. geb. Preis: 9,61 €
ISBN: 3-458-33405-X
Lieferbarkeit: sofort

Land: Frankreich; Epoche: Vorkriegszeit
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 856

Klappentext:
»Früher war eine Reise, ein Buch, ein Leser, eine Naturkatastrophe oder ein Sonnenuntergang etwas, was sich zeitlich und räumlich festlegen ließ ... Heute sind die Gegenstände aber nur noch Fragmente, die wie Granatsplitter in die großen, von Gefühl und Beschreibung bestimmten Bilder alten Stils spritzen« (F.L. 1946). Es geht Léger um die Wahrnehmung von Umwelttatsachen, Psychologie stört da nur, so erklären sich die wenigen Selbstbildnisse des Künstlers. Légers Malerei zeugt von beharrlicher Arbeit am Bildbegriff und ist von seltener Kontinuität, aufbauend, konstruktiv, kennt zahlreiche Rückgriffe und Verwandlungen älterer Motive: »La Ville« ist dafür ein Musterbeispiel.
Wie die meisten Kompositionen wurde »La Ville« durch eine Reihe von Ölstudien vorbereitet, die Léger mit Zustandsbezeichnungen versah. Hinter diesem Procedere steht eine akademische Praxis, die Bildidee über Zeichnung, Gouache und Ölskizzen systematisch voranzutreiben und damit auf einen »Etat définitif« zuzusteuern. Dies entsprach sowohl Légers betont handwerklicher Vorstellung von Malerei wie seinem Temperament - »Ich kann nicht improvisieren« - und seiner klassizistisch geprägten Vorliebe für die Verdeutlichung, Vereinfachung einer Form. Andererseits zeigt die Entwicklung eines Bildmotivs über isolierbare, gegenständlich nicht festgelegte Zeichen, daß es einen endgültigen Zustand nicht gibt, das Bild ein Durchgangsstadium verkörpert. Letztlich spiegelt sich darin der Konflikt zwischen traditioneller Malpraxis und modernem Bildverständnis.

Inhaltsverzeichnis:
- Das Leben, eine unsentimentale Angelegenheit
- Biographie, der historische Ansatz
- Neue Aspekte der Léger-Literatur
- Das Sichtbare und die Konstruktion
- Raum-Licht-Volumen; der neue Bildraum
- Konzeptueller Realismus: das Kontrastprinzip
- Kontinuität als Bruch: der 1. Weltkrieg
- Analytisches Naturstudium
- Malerei als Prozeß: Variationen, Werkgruppen und Serien
- Staffelei- und Wandbild: die Wirkungsdimension
- Das Mechanische - dadaistische Zügellosigkeit
- Eine sprachliche Parallele: Blaise Cendrars
- »La Ville«
(Montage der Attraktionen - Die monumentale Struktur - Farbe und Rhythmus - Die Stadt als Ordnung)
- Léger und der Konstruktivismus
- Literarische Annäherungen
(Iwan Goll - Carl Einstein - Siegfried Giedion)
- Anmerkungen
- Lebensdaten
- Ausgewählte Literatur
- Abbildungsverzeichnis
- Bildnachweis

Zustandsbeschreibung:
OBr., Ex. verlagsfrisch und ungelesen.

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