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Busemann, Adolf: Psychologie der Intelligenzdefekte

Dies ist ein second-hand Artikel

  Busemann, Adolf: Psychologie der Intelligenzdefekte.
  Preis: 2,45 €

Gebraucht, Guter Zustand,
Hardcover, 611 S.
Ernst Reinhardt Verlag, 1968
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Deutschland; Epoche: 68er
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 17039

Aus dem Vorwort:
Die psychologische Erforschung des Schwachsinnes hat jahrzehntelang nur geringe Fortschritte erzielen können, so daß fast eine gewisse Entmutigung gegenüber dem unlösbar erscheinenden Problemknäuel Platz griff. Die Ursachen dieser Stagnation liegen gewiß in unserem Lande teilweise in der ungünstigen Lage der Psychologie und der Heilpädagogik; aber noch allgemeinere und tiefere Ursachen sind in der bis vor wenigen Jahrzehnten herrschenden globalen Auffassung vom Wesen der Intelligenz zu suchen, die einer Schwachsinnsforschung keinen Ansatzpunkt für fruchtbare Problemstellungen zu bieten schien. Nun war diese globale Auffassung eigentlich schon durch die Ergebnisse der Hirnverletztenforschung im Ersten Weltkrieg widerlegt worden. Aber diese so rühmliche Arbeit einer ganzen Generation von Psychiatern wirkte sich auf die Schwachsinnsforschung nicht in dem damals erhofften Maße aus. Es bedurfte neuer Anstöße. Sie gingen diesmal gleichzeitig von einer neuen Welle hirntraumatischer Untersuchungen im Zweiten Weltkrieg und von der normalpsychologischen Intelligenzforschung aus. Die Faktorenanalyse lieferte den Nachweis, daß im normalen Seelenleben Faktoren nachzuweisen sind, aus deren gesetzmäßigem Zusammenwirken die sichtbaren Intelligenzleistungen resultieren. Diese gleichsinnigen neuen Einsichten aus zwei voneinander unabhängigen Forschungsbereichen bestimmen die analysierende Schwachsinnsforschung der Gegenwart, die allerdings noch in den Anfängen steckt. Es ist unsere Absicht, das ehedem so unverständlich anmutende Bild des Schwachsinns in unterscheidbare und definierbare Einzelzüge aufzulösen, indem versucht wird, die beobachteten Leistungsausfälle auf Mängel bestimmter Funktionen oder Funktionsbündel zurückzuführen. An die Stelle eines globalen und darum unvorstellbaren Bildes des Schwachsinns muß eine Psychologie der unterscheidbaren Intelligenzdefekte treten mit dem Ziel, nach Entwirrung der Einzelzüge ein neues Bild des Ganzen zu entwickeln, das nunmehr aber symptomatologisch deutbar geworden ist. Denn letztlich interessiert auch uns nicht der isolierte Defekt, sondern der Mensch, der unter ihm leidet. [...]

Inhaltsverzeichnis:
Absicht, Plan und Vorgeschichte dieses Buches
I. Begriff und Wesen der Intelligenz
1. Erste Unterscheidungen
2. Psychische Leistungsfähigkeit
3. Begriff der Intelligenz
4. „Dynamik" und „Apparatur"
5. Abweichende Definitionen oder Fassungen des Intelligenzbegriffs
II. Die Struktur der Intelligenz
1. Die Intelligenz ein Sinn-Ganzes
2. Die Kategorien psychischer Umweltbewältigung
3. Die Intelligenz als Gefüge von Funktionen
4. Der Schichtenbau der Intelligenz
5. Die fundamentale Intelligenzschicht
6. Die Schicht der sinnlichen Inhalte
7. Die Schicht der Gegenstände, Sprachzeichen und Personen
8. Die Schicht der Bildung
9. Das hierarchische Gefüge der Intelligenz
III. Die Intelligenz im Jugendablauf
Vorbemerkung
1. Das Wesen der Ontogenie
2. „Psychogenetische" Grundbegriffe
3. Die „Entwicklung" der Intelligenz im Rahmen der Gesamtentwicklung
4. „Entwicklung" der Intelligenz und „Wachstum" der Intelligenzleistungen
5. Entwicklungstempo
6. Entwicklungsphasen
7. Stufen der Intelligenz-Entwicklung
8. Der Aufbau geistiger Leistungen und Gebilde
IV. Milieu und Intelligenz
1. Das Problem
2. Anlage und Milieu bei Hilfsschulkindern
3. Primäre Schädigungen der Intelligenz-Apparatur
4. Erworbene allgemeine funktionelle Asthenie
5. Exogene direkte intellektuelle Verkümmerung
a) Infolge Mangels an mütterlicher Liebe — b) Pflegemangel als Ursache von intellektueller Leistungsschwache — c) Kulturarmut der Familie als Ursache — d) Isolierung als Ursache
6. Abbau der intellektuellen Leistungsfähigkeit durch Verwilderung
V. Affektivität und Intelligenzleistung
1. Das Problem
2. Die Störung der Intelligenzleistungen durch Affekte
3. Die Benachteiligung der Intelligenzleistungen durch Stimmungen
4. Die Minderung der intellektuellen Leistungsfähigkeit durch Neurose
5. Pfropfneurosen auf der Grundlage einer Intelligenzschwäche
VI. „Schwachsinn" und „Intelligenzdefekt"
1. Begriffsunterscheidungen
2. Das Problem der Schwachsinnsgrade
3. Leistungsbilder der Intelligenzschwäche
4. Intelligenzdefekt und Schwachsinnsgrad
VII. Gesichtspunkte und Verfahren der Schwachsinnsdiagnose
1. Allgemeine Gesichtspunkte
2. Beobachtung und Erkundung des freien und des planmäßig eingeengten Verhaltens
3. Das Explorationsgespräch in der Schwachsinnsdiagnostik
4. Testuntersuchungsverfahren in der Schwachsinnsdiagnostik
a) „Messung" der Intelligenz mittels eines Staffelsystems — b) Die Methode des psychologischen Profils — c) Die Kombination von Profil- und Staffelmethode im „Entwicklungstest-System" — d) Eindimensionale Test-Verfahren — e) Spezielle Verfahren zur psychologischen Untersuchung schwerer Schwachsinnsfälle — f) Verfahren speziell zur Auslese der hilfsschulbedürftigen Kinder — g) Zeichnen und plastisches Gestalten — h) Die Verwertung von Persönlichkeitstests zur Schwachsinnsdiagnose
5. Ausdrucksdeutung in der Intelligenz-Diagnostik
6. Methode des Probierens mit Aufgaben und Hilfen
VIII. Anomalien der fundamentalen Intelligenzschicht
Vorbemerkung
A) Anomalien der Aktivität
1. Allgemeine psychische Unteraktivität
2. Triebliche Überaktivität
3. Motorische Überaktivität
4. Erhöhte Emotivität
5. Intellektuelle Unteraktivität. Zum Erethismusbegriff
6. Dispositionsschwankungen bei Intelligenzschwäche
B) Anomalien der Fluxivität
1. Anomalien der Anregbarkeit und Regsamkeit
2. Abnormes psychisches Tempo
3. Stagnation im psychischen Ablauf
a) Das Abreißen des Geschehens, Eintritt einer Leere
b) Das Kleben an Inhalten
C) Anomalien der (gerichteten) psychischen Plastizität
1. Anomalien der Ein- und Umstellbarkeit
2. Schwäche des Erfolgsgedächtnisses
3. Stereotypie
IX. Defekte in der Schicht der sinnlichen Inhalte
A) Armut an sinnlichen Inhalten
1. Unterfunktion (Indominanz) der höheren Sinne
2. Enge des intellektuellen Leistungsfeldes
3. Remanenzschwäche (Mängel des Inhaltsgedächtnisses)
4. Behinderung der Intelligenzleistung durch Lebhaftigkeit der Vorstellungen (i.w.S.)
B) Defekte der Differenzierung sinnlicher Inhalte
1. Profilschwäche des Erlebens
2. Aufgliederungsschwäche
X. Defekte des Gegenstanderlebens
Vorbemerkung
1. Konsekutive Retardation des Gegenstanderlebens
2. Mängel der Psychomotorik als Intelligenzdefekte
3. Die Stufen des Gegenstanderlebens und die totale Agnosie
4. Schwäche der Gegenstandswahrnehmung auf einem einzelnen Sinnesgebiet (spezielle Agnosie)
5. Phantasieschwäche
6. Subjektivismus (Unsachlichkeit)
7. Konkretismus
8. Gebrauch und Verständnis für Abstrakta
9. Einfallsarmut
10. Schwäche der Sachverhaltsanalyse
a) Analyse einer Gegenstandsmannigfaltigkeit — b) Analyse von Sachverhalten
11. Zählschwäche (Anarithmie)
12. Schwäche des Sinnzusammenhangs (Inkohärenz)
13. Schwäche des Weiterdenkens
a) Konstatierendes Analogiedenken — b) Induktives Analogiedenken
14. Das Weltbild des debilen Kindes
15. Apparatliche Verfügungsschwäche
XI. Zentrale Sprachdefekte
Vorbemerkung
1. Grundbegriffe der Sprachpsychologie
a) Das Wesen der Sprache — b) Die Leistungen der Sprache — c) Die Sprache als Funktionsgefüge (Struktur)
2. Dysphasie (zentrale Sprachschwäche)
3. Die Unterscheidung von semantischer und noematischer Dysphasie
a) Sekundäre semantische Dysphasie — b) Primäre semantische Dysphasie — c) Sekundäre noematische Dysphasie — d) Primäre noematische Dysphasie — e) Zusammenfassende Vergleichung und Analyse des Defekts bei noematischer Dysphasie
4. Dysphasiebedingte intellektuelle Minderleistungen
a) Dysphasische Farbwahrnehmungsschwäche — b) Dysphasische Bildverständnisschwäche — c) Störungen der darstellenden Gebärden und der graphischen Symbolik — d) Dysphasische Abzeichenschwäche — e) Dysphasische Störung des sinnhaften Zeichnens — f) Dysphasische Merkschwäche — g) Dysphasische Schwäche der Gegenstandswahrnehmung — h) Dysphasische Zählschwäche (dysphasische Anarithmie) — i) Dysphasische Denkschwäche — a) Analogiedenken — ß) Reflexion und reflexiertes Denken — ?) Neuaufbau ideeller Gegenstände („Begriffe") — d) Dysphasische Entgleisung — e) Mangel an Verbindlichkeitsbedürfnis
XII. Defekte des Person-Erlebens
Vorbemerkung
1. Das Problem
2. Das freie Verhalten debiler Kinder zueinander
3. Experimentelle Verfahren zur Untersuchung des sozialen Verhaltens debiler Kinder zueinander
a) Wettstreit und Wetteifer unter debilen Kindern — b) Debile Kinder helfen einander — c) Gemeinschaftliche Leistung debiler Kinder
4. Schwäche der Ich-Funktionen
5. Retardation des Permanentwerdens
6. Störungen der Bewußtheit
7. Retardation des Selbstbewußtwerdens
XIII. Defekte der Bildungsschicht
Vorbemerkung
1. „Natürliche" oder „lebenspraktische" Intelligenz trotz Debilität
2. Die Benachteiligung der Sprachleistungen durch Intelligenzdefekte
3. Lese- und Rechtschreibschwäche (Legasthenie)
4. Schreibschwäche (Dysgraphie)
5. Konsekutive Rechenschwäche
6. Bildverständnisschwäche
7. Mängel der sittlichen Einsicht
XIV. Intelligenzschwäche, Person und Persönlichkeit
Vorbemerkung
1. Versuch einer Wesensdeutung der Intelligenzschwäche
2. Ist alle Oligophrenie eine „Entwicklungshemmung"?
3. Der Intelligenzschwache im sozialen Feld
4. Der intelligenzschwache Mensch .im Erziehungsfeld
5. Weltanschauung und Charakter des intelligenzschwachen Menschen
Verzeichnis der im Text vorkommenden Abkürzungen
Literatur
Namenregister
Sachregister

Zustandsbeschreibung:
OLn. mit Schutzfolie verklebt, Besitzervermerk u. Preisangabe auf Vorsatz, unterer Schnitt unsauber, leichte Bleistift-Anstreichungen u. -Notizen auf den ersten 30 Seiten.

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