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Moser, Hugo (Hg.): Das Ringen um eine neue deutsche Grammatik

Dies ist ein second-hand Artikel

  Moser, Hugo (Hg.): Das Ringen um eine neue deutsche Grammatik. Aufsätze aus drei Jahrzehnten (1929-1959)
  Preis: 2,45 €

Gebraucht, Befriedigender Zustand,
Hardcover, 526 S.
Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1969
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: sofort

Land: Deutschland; Epoche: 68er
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 17272

Auszug aus dem Vorwort:
„Grammatik im Kreuzfeuer". Nicht umsonst eröffnet ein Aufsatz mit diesem alarmierenden Titel die Reihe dieser Beiträge. „Bewundert viel und viel gescholten" ist die Grammatik — aber im Unterschied zu Helena weniger neben- als nacheinander, wobei sich die Kritik an der einmal so hoch gestellten Disziplin, die früher sprachliche Normen gesetzt hatte, aber schon lange zur Feststellung des Sprachgebrauchs übergegangen war, besonders in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg entfaltete.
Aber zugleich bahnte sich seit den 20er Jahren unseres Jahrhunderts, die eine neue Periode der Sprachwissenschaft einleiteten, auch ein verändertes Verständnis der Grammatik an. Neben eine gestaltbezogene Betrachtung, die sich vorwiegend auf die Beschreibung der Laute, Flexionsformen, der äußeren Wortfolge im Satz und der Wortbildungsmittel richtete, die auch (abgesehen von der Mundartforschung) meist historisch bezogen war und sich vor allem an das aufgeschriebene Wort hielt, traten andere Forschungsmethoden.
Die Verhaltensforschung (behaviorism) der BLOOMFIELD-Schule, die ihr Augenmerk hauptsächlich auf die Vorgänge in den sprechenden Partnern richtet, hat sich namentlich im angelsächsischen Sprachraum entwickelt. Sie ist auf die deutsche Hochsprache wenig angewandt worden.
Vom Menschen wie von den sprachlichen Inhalten sieht der von der Phonologie TRUBETZKOIS (und von DE SAUSSURE) herkommende, hauptsächlich in Skandinavien, Frankreich, im slawischen und angelsächsischen Bereich vertretene Strukturalismus L. HELMSLEVS u.a. ab. Er geht von den Lautformen aus, aber nicht von den Einzellauten, sondern von Lautvorstellungen und stößt von da aus zu den Gestalteinheiten, den Morphemen vor, deren Vereinigung die Wortarten wie die Flexion bestimmen. [...]

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort. Von Hugo Moser
- Grammatik im Kreuzfeuer. Von Leo Weisgerber (Wirkendes Wort I, 1950/51, S. 129-139.)
- Die Erforschung der Sprach„zugriffe" I. Grundlinien einer inhaltbezogenen Grammatik. Von Leo Weisgerber (Wirkendes Wort VII, 1956/57, S. 65-73; auch in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (Halle) 79, 1957, S. 308-320.)
- Begriffsentwurf, Experiment und Interpretation und ihre Rolle in verschiedenen Richtungen der Sprachwissenschaft. Von Hans Glinz (Proceedings of the VIII th Congress of Linguists. Oslo University Press, Oslo 1958, S. 842-847.)
- Grammatik und Sprache. Von Hans Glinz (Wirkendes Wort IX, 1959, S. 129-139.)
- Statistik und Sprachbeschreibung. Von Bjarne Ulvestad (Übersetzung von: Statistics in Syntactical Description of German. Modern Language Quartely 17, 1956, S. 318—325.)
- Systemerhaltende Tendenzen in der deutschen Kasusmorphologie. Von Ingerid Dal (Norsk Tidsskrift for Sprogvidenskap XII, 1940, S. 199-212.) (Verbesserte Fassung.)
- Die Pluralumwälzung im Deutschen. Von Kurt Stegmann von Pritzwald (Der Deutschunterricht 10, 1958, H. 4, S. 75-84.)
- Die Wortarten im Deutschen. Zur Lehre von den einfachen Formen der Sprache. Von Hennig Brinkmann (Wirkendes Wort I, 1950/51, S. 65-79.)
- Die Sinneinheit des Satzes und das indogermanische Verbum. Von Friedrich Neumann
(Festschrift für E. Husserl. Niemeyer, Halle 1929, S. 297-314.) (Mit einem Nachtrag.)
- Adjektiv und Eigenschaftswort. Von Hermann Ammann (Blätter für deutsche Philosophie IV, 1930-31, S. 78-103.)
- Substantiv, Adjektiv-Adverb und Verb als sprachliche Formen. Bemerktingen zur Theorie der Wortarten. Von Manfred Sandmann (Indogermanische Forschungen 57, 1940, S. 81—112.)
- Wortklassen und Bedeutungsweisen. Von Heinrich Hempel (Festschrift für E. Öhmann: Suomalaisen Tiedeakatemian Toimituksia = Annales Academiae Scientiarum Fennicae. Sarja-Ser. B, Nide-Tom. 84,25. 1954, S. 531-568.)
- Die Leistung der Abstrakta In der Sprache. Von Walter Porzig (Blätter für deutsche Philosophie 4, 1930/31, S. 66-77.)
- Hauptsatz und Gliedsatz, 1. Der Plan des Hauptsatzes. 2. Der Plan des Gliedsatzes. Von Erich Drach (Erich Drach, Grundgedanken der deutschen Satzlehre. Diesterweg, Frankfurt a.M. 1937, S. 15-21, 28-31.)
- Versuch einer allgemeinen Syntax der Aussagen. Von Olav Naes (Norsk Tidsskrift for Sprogvidenskap XI, 1939, S. 145-214; abgedruckt sind die Seiten 160—213.)
- Der deutsche Satz als sprachliche Gestalt. Von Hennig Brinkmann (Wirkendes Wort, 1. Sonderheft, S. 12-26.)
- Zur neuhochdeutschen Wortstellung. Von Jean Fourquet (Übersetzung aus: Jean Fourquet, L'ordre des éléments de la phrase en germanique ancien. Études du syntaxe des positions. Publications de la Faculté des lettres de Strasbourg. 1938, S. 21-32.)
- Über die Wortstellung im Deutschen. Von W. Admoni (Zwei Welten. Monatsschrift für Politik und Literatur. Moskau 1934, H. 6, S. 78-79.) (Auszug.)
- Die Struktur des Satzes. Von W. Admoni (Übersetzung aus der russischen Publikation: Fragen der deutschen Grammatik, historisch beleuchtet. Herausg. von V. Shirmunski. Leningrad 1935.)
- Das Zeitwort im Deutschen und die Grundlagen des Satzes. Von Wolfgang Pfleiderer (Der Deutschunterricht XI, 1959, H. l, S. 40-57.) (Veränderte Fassung.)
- Zur kategoriellen Grundlegung der Syntax. Von Peter Hartmann (Münchener Studien zur Sprachwissenschaft 12, 1958, S. 25-48.)
- Zur Berücksichtigung der Zeit in der Sprache. Von Peter Hartmann (Der Deutschunterricht 10/4, 1958, S. 47-75.)
- Zur Differenzierung der Modusaussage. Über die Aussagewerte des Konjunktivs im deutschen Satz. Von Walter Flämig (Wirkendes Wort IX, 1959, S. 193-205.)
- Prinzipielles zur Syntaxforschung, mit dem besonderen Blick auf Grundfragen der deutschen Syntax. Von Johannes Erben (Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (Halle) 76, 1955, S. 144-165.)

Zustandsbeschreibung:
OLn., Einband leicht angeschmutzt, Preisangabe auf Vorsatz, Tesaflecken auf Vor- und Nachsatz, ansonsten gute Erhaltung.

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