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Völker, Klaus:
Brecht-Chronik
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Feuchtwanger, Lion: Briefwechsel mit Freunden 1933-1958 (2 Bd.)

  Feuchtwanger, Lion: Briefwechsel mit Freunden 1933-1958 (2 Bd.). Hg. von Harold von Hofe und Sigrid Washburn
  Preis: 12,95 €

Guter Zustand,
Hardcover, 986 S.
Aufbau Verlag, 1991
Ehem. geb. Preis: 39,88 €
ISBN: 3-351-01665-4
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Deutschland; Epoche: Drittes Reich
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 1713

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Völker, Klaus: Brecht-Chronik

Klappentext:
1. Band:
Dieser Band enthält den Briefwechsel Feuchtwangers mit Bertolt Brecht und Helene Weigel - Thomas, Katia und Erika Mann - Rudolf Olden - Johannes R.Becher - Heinrich Mann - Klaus Mann - Willi Bredel - Oskar Maria Graf.
Zwei Daten bestimmten die Auswahl, ein historisches und ein persönliches: das Jahr 1933, in dem der mächtig gewordene Nationalsozialismus antifaschistisch gesinnte Deutsche in die Emigration trieb, und das Jahr 1958, in dem Feuchtwangers Tod dem Briefwechsel ein Ende setzte. Da alle, mit denen Feuchtwanger über einen unterschiedlich langen Zeitraum freundschaftlich verbunden Briefe tauschte, in irgendeiner Weise schriftstellerisch tätig waren (auch der Komponist Hanns Eisler), spielt das Werden und Wirken von Büchern in der Korrespondenz eine nicht unerhebliche Rolle. Weit mehr noch erfährt man über das Zeitgeschehen in einigen europäischen Ländern und in Amerika, denn die Polarisierung politischer Gesinnungen, die Heftigkeit politischer Ereignisse griffen stärker denn je in das individuelle Leben bestimmend ein. Und umgekehrt: der Versuch, mit ihren Mitteln wirksam zu werden, lenkend das Geschehen zu beeinflussen, es vielleicht zu wenden, die Weichen für die Neuorientierung nach der Niederlage des Faschismus zu stellen, eint alle hier versammelten Autoren. Beim Bemühen, trotz räumlich weiter Entfernung eine geschlossene Gegenkraft zu den nazistisch orientierten gleichgeschalteten Intellektuellen in Deutschland zu schaffen, war die Korrespondenz oft einziges Verständigungsmittel. Sie blieb es auch, als nach 1945 die meisten nach Deutschland zurückgekehrt waren, Feuchtwanger hingegen, da ihm die amerikanische Staatsbürgerschaft verweigert wurde, selbst ein befristeter Besuch Europas nicht möglich war. So wird man Zeuge geschichtlicher Prozesse, erlebt sie als authentische Vorgänge individueller Schicksale. Und erfahrt manches über Wesen, Eigenarten, über Haltungen, Vorstellungen und Einsichten von siebzehn Schriftstellern, unter ihnen die namhaftesten des 20. Jahrhunderts.
Klappentext 2. Band:
Dieser Band enthält den Briefwechsel Feuchtwangers mit Ludwig Marcuse - Balder Olden - F. C. Weiskopf - Hanns und Lou Eisler - Friedrich Wolf - Alfred Kantorowicz - Alfred Döblin - Bruno Frank - Robert Neumann.
28.10.1937 Lieber Heinrich Mann,
... Alles in allem finde ich hier leider die Dinge der Volksfront noch verworrener, als ich geglaubt habe. Jeder zerrt nach einer anderen Seite, keiner will den andern anhören, und wenn man ein praktisches Programm vorschlagen will, bekommt man nichts zu hören als verblasenes, ideologisches Gerede ...
Ihr Feuchtwanger
2.12.1940 Lieber Brecht,
... Wir tun hier, was wir können, um Sie herüberzubekommen. Ihr mexikanisches Visum ist bewilligt, man hat dem mexikanischen Konsul in Helsingfors telegrafisch Anweisung gegeben, es Ihnen zuzustellen. Um Ihr amerikanisches Visitor-Visum bleiben wir weiter bemüht ...
Ihr Feuchtwanger
18.12.1946 Lieber Feuchtwanger!
... Das Thema Ihres Buches "Waffen für Amerika" ist natürlich interessant. Der Titel klingt nach einer Propagandaschrift aus dem Krieg. Falls es wirklich ein Roman ist, würde ich Ihnen zu einem anderen Titel raten. Sie schreiben, man säße drüben weiter im Wartesaal. Worauf warten Sie? Man muß doch nicht glauben, daß einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen. Man muß hier sein und sich selber die Tauben holen und braten ...
Ihr Alfred Döblin
2.7.1954 Lieber Lion Feuchtwanger,
... Ihr letztes Buch von Rousseau - Sie wissen, wie hingerissen ich davon war - empfahl ich inzwischen vielen Lesern und bekam von allen begeisterte Zustimmung. Mein Gott, lieber Doktor Feuchtwanger, wie oft habe ich schon den Wunsch gehabt, Sie zu sehen und mit Ihnen zu sprechen.
Ihr Oskar M. Graf
29.5.1955 Lieber Thomas Mann,
... Von allen Seiten wird mir erzählt, wie nun doch überall in Deutschland der törichte, unsachliche Widerstand gegen Sie verstummt und wie der Sinn und Rang Ihres Werkes immer besser erkannt und gewürdigt wird. Meine Freude darüber ist nicht ganz selbstlos; Sie haben für uns alle gekämpft, Ihre Wirkung wirkt für uns alle.
Ihr Lion Feuchtwanger

Zustandsbeschreibung:
Ex. mit leichtem Wasserschaden auf den ersten ca. 20 Seiten des ersten Bandes. Ansonsten absolut neuwertig.

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