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Jorge, Lídia: Die Küste des Raunens

Entmystifizierung des portugiesischen Kolonialkriegs.   Jorge, Lídia: Die Küste des Raunens. Aus dem Portugies. v. Karin von Schweder-Schreiner
  Preis: 8,85 €

Neubuch,
Hardcover, 271 S.
Suhrkamp Verlag, 1993
Ehem. geb. Preis: 19,43 €
ISBN: 3-518-40532-2
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Portugal; Epoche: 68er
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 772

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Klappentext:
"Dieser Bericht ist reizend. Ich habe ihn aufmerksam durchgelesen und bin zu dem Schluß gekommen, daß alles richtig und wahr ist, vor allem hinsichtlich Geruch und Farbe, sagte Eva Lopo. Um ihn so schreiben zu können, müssen Sie eine mühsame Reise in die Vergangenheit unternommen haben ..."
Zweifelnde Zustimmung, ironisch, irritiert. Denn vieles, was der wirkungsvoll pointierte Bericht des angesprochenen Erzählers eher spielerisch-spöttisch anklingen läßt, ist tatsächlich im dunkeln geblieben. Eva Lopo beginnt ihre eigene tastende, forschende Erinnerungsreise in eine Vergangenheit, die traumatisch ist.
Damals, vor zwei Jahrzehnten, kam sie als Braut eines jungen Offiziers nach Moçambique. An der Küste dort - blendend schön dem Anbranden des Indischen Ozeans ausgesetzt - lebten in einer prekären, halb schon unwirklichen Enklave von alter kolonialer Pracht die portugiesischen Offiziere mit ihren Frauen und Familien. Auf der Dachterrasse des Hotels Stella Maris erreicht sie die grelle Wirklichkeit des Kolonialkrieges und die ganz andere Wirklichkeit der afrikanischen Lebenswelt nur wie durch einen Filter. Es ereignen sich rätselhafte und erschreckende Vorkommnisse. Aber diese aus Europa verpflanzten, ganz dem Militärischen verschriebenen Männer und ihre sie beobachtenden Frauen leben der Wirklichkeit seltsam entrückt und können oder wollen die Feuerzeichen nicht lesen.
Eva Lopo erzählt sich selbst die damaligen Ereignisse, das Geflecht der erotischen und der verborgenen Beziehungen, und vor ihrem erinnernden Auge ist alles wie frisch erblickt. Aus dem zeitlichen und räumlichen Abstand sucht sie Klarheit zu gewinnen über das, was geschah und wie es geschehen konnte. In leidenschaftlicher Wahrheitssuche tastet sie Sätze, Gesten, Blicke ab und gerät noch einmal in den Sog der damaligen Ereignisse.

LÍDIA JORGE hat als junge Frau eines Luftwaffenoffiziers Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre den Untergang der portugiesischen Kolonialmacht in Angola und Moçambique miterlebt. Sie wurde 1946 in einem kleinen Ort im Algarve geboren und lebt heute in Lissabon. Die Küste des Raunens ist ihr vierter Roman. Auf deutsch erschienen bisher Tag der Wunder (st 1930) und Nachricht von der anderen Seite der Straße (Suhrkamp 1990).
Der 'international am meisten beachtete Roman der Autorin' (Renate Heß) wurde bislang in 6 Sprachen übersetzt.

Zustandsbeschreibung:
OPb. mit OU., Ex. verlagsfrisch und ungelesen.

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