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Aragon, Louis: Die Glocken von Basel

Dies ist ein second-hand Artikel

  Aragon, Louis: Die Glocken von Basel. Roman. Aus dem Franz. von Alfred Kurella
  Preis: 1,95 €

Gebraucht, Guter Zustand,
Hardcover, 407 S.
Volk und Welt, 1982
ISBN: o.A.
Lieferbarkeit: vergriffen

Land: Frankreich; Epoche: Vorkriegszeit
Lieferzeit: 3-5 Tage

Sokrates-Verkaufsrang: 2828

Klappentext:
Frauen sind die Hauptgestalten dieses Buches, Frauen unterschiedlicher Herkunft und Entwicklung; adlige Damen wie Diane von Nettencourt, die nur einen Grundsatz zu kennen scheint: „Ich schlafe, mit wem ich will"; aber auch Frauen wie Catherine Simonidse, die auf ein Leben in Luxus verzichtet, weil es ein Leben ohne Sinn ist.
Im letzten Kapitel tritt auf dem „Internationalen Kongreß gegen den Krieg" in Basel eine Frau auf, die sie alle in den Schatten stellt: Clara Zetkin. „Sie ist die Frau von morgen", sagt Aragon, „aber besser, wagen wir es auszusprechen: Sie ist die Frau von heute. Die Frau, die dem Mann gleich ist."
Aragon schließt seinen Roman mit dem Bekenntnis: „Die Frau der neuen Zeit ist geboren, und sie besinge ich. Und sie werde ich besingen."
In fünf umfangreichen Romanen — „Die Glocken von Basel", „Die Viertel der Reichen", „Die Reisenden der Oberklasse", „Aurélien" und „Die Kommunisten" — hat Aragon die Welt geschildert, der er selbst entstammt.
Im Viertel der Reichen geboren, war auch er ein Reisender der Oberklasse, wurde als junger Dichter des Surrealismus zu ihrem enfant terrible, später, als Kommunist, zu ihrem entschiedenen Gegner.
Mit dem 1934 erschienenen Roman „Die Glocken von Basel", dem Aragon im Laufe von knapp zwei Jahrzehnten die anderen Bände des Zyklus folgen ließ, bekannte er sich zum Realismus.
„Ich mußte diesen Büchern einen allgemeinen Titel geben", schreibt er, „und zum Gedächtnis an die langen inneren Kämpfe, durch die ich gegangen bin, und an alles Nebelhafte, das ich hinter mir lasse, wird dieser Titel lauten: Die wirkliche Welt."

LOUIS-MARIE-ANTOINE-ALFRED ARAGON wird am 3. Oktober 1897 in Paris geboren. Er wächst in der Familienpension seiner Mutter heran, beginnt schon als Siebenjähriger „Romane" und Gedichte zu schreiben.
Von 1909 bis zum Abitur 1915 Besuch einer katholischen Privatschule. 1916 Beginn des Medizinstudiums. 1917 Einberufung zum Militärdienst, 1918 Teilnahme an der Besetzung des Saar- und Rheinlandes.
1920 erscheinen sein erster Gedichtband Feu de joie und Anicet oder das Panorama, Roman. Er wird Mitglied der dadaistischen, ab 1923 der surrealistischen Künstlergruppe. 1922 Erzählung Die Abenteuer des Telemach. 1924 Prosaband Libertinage, die Ausschweifung. 1926 surrealistischer Roman Pariser Landleben.
1927 Beitritt zur FKP. 1928 Begegnung mit Majakowski und mit Elsa Triolet, seiner späteren Lebensgefährtin. 1930 erste Reise in die UdSSR, Teilnahme am Schriftstellerkongreß in Charkow. 1932 Bruch mit der surrealistischen Gruppe. Ab 1933 Journalist bei l'Humanité.
1934 Die Glocken von Basel, 1936 Die Viertel der Reichen. 1937 zusammen mit J.-R. Bloch Direktor der Zeitung Ce soir. 1939 vollendet Aragon Die Reisenden der Oberklasse (1942 veröff.), er wird zum Militärdienst einberufen.
1940-1945 führender Kopf der intellektuellen Résistance in Frankreich. 1944 Abschluß von Aurélien (1946 veröff.).
Der mehrbändige Roman Die Kommunisten (1949-1951, Neufassung 1966) beschließt den mit den Glocken von Basel begonnenen Zyklus Die wirkliche Welt. Ab 1953 ist Aragon Direktor der Zeitschrift Les lettres françaises (bis zu deren Einstellung 1972), seit 1954 Mitglied des ZK der FKP, 1957 Leninfriedenspreis, 1972 Orden der Oktoberrevolution, 1977 Orden der Völkerfreundschaft.
Neuansatz seines Romanschaffens mit Die Karwoche (1958), Spiegelbilder (1965), Blanche oder das Vergessen (1967), Henri Matisse, Roman (1971) und Theater/Roman (1974).
Eine Sammlung mit Kurzprosa aus allen Schaffensperioden legte Aragon unter dem Titel Le mentir-vrai vor (1980). Sein Werk umfaßt außerdem zahlreiche Gedichtbände, Essays, Artikel, Reden.

Zustandsbeschreibung:
OLn. mit OU., dieser mit ca. 4 cm Einriss u. leichten Randläsuren, zwei Seiten leicht fleckig, ansonsten gute Erhaltung.

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